Intelligenter Hund mit kleiner Macke sucht neues Zuhause

Rasse: Deutscher Pinscher
Rufname: Bär
Wurftag: 15.08.2022
Geschlecht: Rüde
Risthöhe: 51 cm
Gewicht: 21 Kg
Gechipt, Kastriert, versteht über 50 Wörter

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Bär ist ein extrem schlauer und lernfähiger Hund, was mich bis heute fasziniert. Er sucht Nähe, kuschelt gerne und liebt es gestreichelt und gekrault zu werden. Bär ist 3 Jahre alt, fit und gesund, hat saubere Zähne, gute Augen und ein tolles, weiches, glänzendes Fell, auf das ich öfters angesprochen werde.

Als Welpe hatte Bär vor allen Hunden Angst. Das hat sich nach wenigen Monaten komplett ins Gegenteil gewandelt und er hat angefangen ausnahmslos alle Hunde zum Spielen aufzufordern. Wer laufen wollte, mit dem ist er gelaufen. Wer zu langsam war, für den hat er sein Tempo gedrosselt. Wer nicht laufen wollte, mit dem hat er gebalgt – auch mit deutlich größeren und schwereren Hunden.
Zwischen seinem 1 und 2 Lebensjahr war es ein Traumhund. Er hat aufs Wort gehört, war abrufbar, hat aus weiter Entfernung einfache Kommandos ausgeführt, aufgepasst wo ich langlaufe und sich mit jedem Hund vertragen, auch wenn er provoziert wurde – die „Stänkerer“ hat er dann erst recht zum Spielen aufgefordert.
Ohne ein negatives Erlebnis zuvor, hat er mit 2 Jahren einen anderen Hund völlig grundlos attackiert. Im Laufe der nächsten Monate war es dann ein Zweiter, Dritter, Vierter... immer ohne Leine und alle größer als er. Ich konnte Bär jedes Mal sofort stoppen, bis sich das 7 oder 8 „Opfer“ völlig legitim gewehrt hat. Ab da hat er es dann auch bei kleineren Hunden versucht und ist für mich unberechenbar geworden, so dass ich das Vertrauen verloren habe, solche Situationen sicher einschätzen zu können.
Seit mit 2,5 Jahren (Anfang Februar 2025) der Jagdtrieb außer Kontrolle geraten ist, wird Bär nur noch an der Leine geführt und hat minimal Kontakt zu anderen Hunden. Die letzte Zeit ohne Leine, als er noch mit anderen Hunden spielen durfte, ging es nur wenige Sekunden und er hat sich von einem Geruch ablenken lassen und es vorgezogen, der Fährte zu folgen.

Bär ist mit 10,5 Wochen vom Züchter zu mir gekommen und hat vom ersten Tag an gejammert – in jeder nur erdenklichen Situation.
Ob drinnen oder draußen, ob mit Leine oder ohne, ob etwas passiert oder nicht, ob ich etwas mache oder nicht – er jammert jeden Tag, mal mehr, mal weniger, mal unerträglich. Zuhause alleine bleiben funktioniert seltsamerweise schon immer, wobei er das nur selten muss.

Trotz sorgfältiger Vorbereitungen vor der Anschaffung meines ersten Hundes war ich auf ein solches Ausmaß an hohen Tönen nicht gefasst. Die ersten fast 5 Monate habe ich mich vom Züchter in die Irre führen lassen, der mir versicherte, „das Jammern ist normal“, ich soll es ignorieren und einfach durchhalten, „das gibt sich von selbst“.
Anschließend, als Bär 10 Monate alt war, hatten wir Pech mit einer Trainerin, deren Methode das Jammern rückblickend betrachtet nur kurzfristig unterdrückt und nicht verbessert hat. Dafür ist Bär über einen Zeitraum von einem Jahr langsam immer schreckhafter geworden, obwohl ich die Trainerin im Vorfeld und zwischendurch nochmal genau danach gefragt hatte.

Mit einem neuen Trainer hat sich die allgemeine Situation seit einigen Wochen etwas verbessert. Bär kommt zuhause schneller zur Ruhe und schläft deutlich mehr als vorher. Das Jammern (wenn er wach ist) hat sich meiner Wahrnehmung nach jedoch nicht verändert, wobei diese nach der ganzen Zeit wahrscheinlich sehr extrem ist.

Ich wohne mit Bär alleine und so sehr ich den Hund liebe und es noch ein weiteres Mal mit einer neuen Methode probieren würde, um mich doch nicht von ihm trennen zu müssen – ich habe in den vergangenen 3 Jahren alles versucht, um dem Hund gerecht zu werden und merke, dass ich mit den Nerven am Ende bin und keinen weiteren Anlauf mehr schaffe.

Mir ist wichtig, dass Bär eine Chance bekommt, in einem anderen Umfeld ruhiger zu werden und ein glückliches Leben zu führen. Wiederholt empfohlen wurde mir in diesem Zusammenhang ein Haushalt mit einer zweiten Bezugsperson und/oder einem souveränen Ersthund.
Wie Bär mit Kindern umgeht, kann ich nicht sagen.

Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Nachricht an baer@ptoc.de